Wie neu die neue Medienwelt tatsächlich ist, verdeutlicht ein Blick in ihre Historie. Facebook wurde 2004 entwickelt und wird erst seit 2008 auch als deutsche Website angeboten. Das Portal Flickr ist seit 2007 auf Deutsch verfügbar. Der Internetdienst Twitter entstand 2006 – und erlebte im November 2009 einen Einbruch der Nutzerzahlen um 30 Prozent. Von Secondlife, dem Hype des Jahres 2007 spricht mittlerweile kaum noch jemand.
Die Medienvielfalt hat sich explosiv vermehrt, aber wie bei jeder Explosion fliegt einem vieles um die Ohren. Deshalb braucht es trittsichere Führer durch die aktuelle Medienwelt. Die besteht übrigens nicht nur aus neuen Medien. Weiterhin werden auch Zeitungen gelesen, es wird Radio gehört und ins Kino gegangen. Es gibt sogar Menschen, die kaufen Vinylschallplatten. Manche Totgesagte leben eben länger.



